Dynasty Rookie Mock Draft: Runde 3 (Post-Draft)

Dynasty Rookie Mock Draft: Runde 3 (Post-Draft)

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Nachdem die Rookies im NFL Draft ihr neues zu Hause gefunden haben, rücken auch die Dynasty Drafts immer näher. In unseren Rankings findet ihr die Einschätzungen von jedem einzelnen von uns, aber auch den Mock Draft wollen wir natürlich nochmal durchführen. Denn es gab einige Gewinner und Verlierer der letzten Wochen.

Bei diesem Mock Draft haben wir die ersten drei Runden einer 12er-Liga mit PPR-Scoring simuliert (Runde 1, Runde 2). Es wurde in vier Teams gepickt, wobei Benni alleine gedraftet hat. Die Reihenfolge wurde wie folgt gelost:

  • Team Marc & David pickt an #1, #5 und #9;
  • Team Benni pickt an #2, #6 und #10;
  • Team Seb & Max pickt an #3, #7 und #11 und
  • Team Malte & Jakob pickt an #4, #8 und #12.

Zudem haben die Teams noch ein paar Zeilen dazu geschrieben, warum sie den jeweiligen Spieler gewählt haben. Wie das nun mal mit Meinungen ist, stimmt man mit manchen überein und mit anderen vielleicht eher weniger. Deshalb hat Benni zu jeder Entscheidung auch noch seinen Senf abgegeben.

3.01 – Diontae Johnson, WR (PIT)

Pre-Draft: Emanuel Hall, WR

Marc/David: Receiver & Pittsburgh – Das passt eigentlich immer. Daher sollte man dem 66. Pick des 2019er Drafts durchaus Beachtung schenken. Die Rangfolge hinter JuJu ist noch nicht in Stein gemeißelt, daher besteht die Chance dass Johnson mit einer guten Pre-Season sich für einen Starting Job empfehlen könnte. Er ist zwar noch etwas Raw, allerdings zeigt er guten Effort und sein Talent ist unbestritten.

Benni: Die Steelers wollten AB84s Abgang mit einem Klon kompensieren und der hört auf den Namen Diontae Johnson. Mal sehen, ob er die Fußstapfen auch nur annähernd ausfüllen kann, aber das Risiko würde ich hier auch locker eingehen.

3.02 – Dwayne Haskins, QB (WAS)

Pre-Draft: Benny Snell, RB

Benni: Ich nehme hier die langweilige Route und schnapp mir lieber einen potentiellen Starting Quarterback als jetzt schon meinen ersten Dart zu werfen.

3.03 – Alexander Mattison, RB (MIN)

Pre-Draft: Dwayne Haskins, QB

Seb/Max: Wir sind jetzt in den Regionen angekommen, wo wir vermutlich keine designierten Starting Runningbacks mehr bekommen. Von daher entscheiden wir uns mit Alexander Mattison für einen Running Back, dessen RB1 eine gewisse Verletzungshistorie aufweist. Sollte der Verletzungsfall eintreten, könnte Mattison zur Stelle sein.

Benni: Ich mag Alexander Mattison. Er kann irgendwie alles gut, aber nichts herausragend. Auf jeden Fall eine der besten Handcuffs in der kommenden Saison.

3.04 – Rodney Anderson, RB (CIN)

Pre-Draft: Elijah Holyfield, RB

Malte/Jakob: Vor dem Draft war Anderson ein Sleeper, der bei dem richtigen Team (und wenn er gesund bleibt) durchaus ein Workhorse werden kann. Bei den Bengals sind die Chancen drastisch gesunken, da dort mit Mixon ein junger, ebenfalls talentierter Running Back das Backfield anführt. Aber vielleicht bekommt Anderson ein paar Chancen sich zu zeigen und andere Teams werden auf ihn aufmerksam. An dieser Stelle auf jeden Fall ein Pick für die Zukunft.

Benni: Vielleicht ist es auch ganz gut mit seiner Verletzungshistorie erstmal hinter Mixon zu gesunden. Talent ist jedenfalls vorhanden, hoffentlich bleibt der Junge jetzt mal fit, dann könnte er uns alle positiv überraschen.

3.05 – Terry McLaurin, WR (WAS)

Pre-Draft: Bryce Love, RB

Marc/David: McLaurin dürften die wenigstens auf dem Zettel gehabt haben und vergleicht man ihn mit Harmon, wäre er wohl eher der Sechstründer gewesen. McLaurin kommt wie Dwayne Haskins von Ohio State und bietet damit ein bereits bekanntes Target für den Rookie QB. Ob alleine das für ihn als Deep Threat reicht um viel Spielzeit zu sehen oder ob doch Harmon sich aufgrund des Talents als erste Wahl durchsetzt bleibt abzuwarten.

Benni: Die Pecking Order im Receiving Corps der Redskins dürfte ein spannendes Thema bis zum Saisonstart oder sogar darüber hinaus sein. Warum also nicht mit McLaurin gehen, der Preis dürfte in keinem Draft sonderlich hoch sein.

3.06 – Jalen Hurd, WR (SFO)

Pre-Draft: James Williams, RB

Benni: Ähnlich wie in Washington ist auch das Receiving Corps der 49ers ein ziemliches Durcheinander. Da werfe ich doch gerne mit einem Drittrundenpick meinen Hut in den Ring. Zumindest lieber als mit einem Deebo Samuel, der bei uns sogar schon an fünfter Stelle wegging.

3.07 – Bryce Love, RB (WAS)

Pre-Draft: DaMarkus Lodge, WR

Sebastian/Max: Hier kann man eigentlich ähnliches sagen wie bei unserem vorherigen Pick. Die Situation um Derrius Guice ist ziemlich undurchsichtig und Bryce Love hat auf dem College, vor allem in seinem vorletzten Jahr gezeigt, dass er enorme Qualitäten auf seiner Position mitbringt. Ein kleiner Reach, mit Gamble auf einen verletzten Guice.

Benni: Die Redskins haben gleich zwei Running Backs, die beide gerne „angry“ laufen. Bryce Love könnte da ein anderes Element mit reinbringen. Aber erstmal muss er an Chris Thompson vorbei. Und was ist eigentlich mit Samaje Perine?

3.08 – Trayveon Williams, RB (CIN)

Pre-Draft: Devine Ozigbo, RB

Malte/Jakob: An dieser Stelle ist natürlich jeder Pick schon ein Gamble. Mit Mixon steht der unumstrittene Leadback der Bengals fest. Anderson und Williams streiten sich um die Nachfolge von Bernard der mittlerweile auch abbaut. Sollte Williams sich hier durchsetzen ist er ein ein solider RB2 oder ggf. ergibt sich auch ein Trade zu einem Team bei dem er mehr Spielzeit erhält. 

Benni: Williams scheint natürlich erstmal auf dem Depth Chart begraben, aber wie die beiden schon sagen, ein potentieller Nachfolger von Bernard. Wenn es so kommt ist das hier ein richtig guter Pick.

3.09 – KeeSean Johnson, WR (ARI)

Pre-Draft: KeesSean Johnson, WR

Marc/David: Pick 33 bleibt bei uns KeeSean Johnson, der dritte neue WR der Cardinals. Johnson wird Zeit brauchen um aufs NFL Level zu kommen und lebt mit der Gefahr im Practice Squad der Cards zu überwintern. Sein Potential bleibt, auch wenn er es oftmals nicht abrufen kann, und mit einer guten Preseason könnte er zumindest in die 2. Garde des WR Corps rutschen.

Benni: Warum nicht auf Isabella und Bustler pfeifen und mit Johnson gehen. In Arizona ist hinter Fitzi und Kirk alles offen. Die besten Hände vom Rest hat aus meiner Sicht KeeSean Johnson.

3.10 – Miles Boykin, WR (BAL)

Pre-Draft: Drew Lock, QB

Benni: Der Landingspot mutet natürlich nicht optimal an, aber Miles Boykin ist einer meiner Sleeper in diesem Draft und könnte am Ende genau das werden, was Hakeem Butler gerne sein würde.

3.11 – Drew Lock, QB (DEN)

Pre-Draft: Jace Sternberger, TE

Seb/Max: Auf dem Depth Chart reiht sich Lock zunächst hinter Joe Flacco ein. Es scheint jedoch nur eine Frage der Zeit zu sein bis der neue Schützling von John Elway das Ruder in Denver übernimmt und die Pässe auf Emmanuel Sanders, Courtland Sutton und Co. wirft. Ende der 3. Runde und ein Starting Quarterback der Zukunft? Da sagen wir nicht nein.

Benni: Ich kann den Pick vollkommen verstehen, hatte auch überlegt ihn zu nehmen. Nicht nur auf Grund meiner Abneigung gegenüber Joe Flacco kann ich mir durchaus vorstellen, dass Drew Lock bereits dieses Jahr ein paar Spiele starten wird.

3.12 – Benny Snell, RB (PIT)

Pre-Draft: Alex Barnes, RB

Malte/Jakob: Mr Irrelevant in unserem Rookie-Mockdraft. Auch hier ist die erste Planstelle ganz klar an Conner vergeben. Mit Jaylen Samuels existiert ein fast ebenso junger (22) Konkurrent um die Nachrückerrolle im Steelers Backfield. Allerdings hat Conner auch schon ein paar Spiele verletzt gefehlt und in diese Lücke könnte Snell mit etwas Glück und guten Trainingsleistungen stoßen. Die traditionell gute Steelers O-Line lässt jeden Runningback gut aussehen. Schön wäre es, wenn er noch an seinen Receiving-Qualitäten arbeiten würde. Mit 21 ist er jedenfalls noch jung genug um zu lernen und sich zu verbessern.

Benni: Die Steelers mögen diese Art von Running Back, denn Snell hat definitiv Ähnlichkeit mit James Conner. Ich mag den Jungen sehr und hoffe er kann sich auch ohne Verletzungen der Konkurrenz Chancen erarbeiten.


Das war unser Post-Draft Rookie Mock Draft. Wir hoffen, Euch eine gute Grundlage zur Einschätzung der jungen Talente gegeben zu haben.

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