Waiver Wire – Woche 9

Waiver Wire – Woche 9

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In der Waiver-Wire-Artikelserie wollen wir euch auf Spieler aufmerksam machen, die ihr im Regelfall vom Free-Agent-Markt in euer Team holen könnt. Manche Spieler haben dabei durch unerwartet gute bis sehr gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, andere profitieren von der Verletzung eines Mitspielers. Viel Spaß beim Lesen!

Adds

Diese Spieler haben das Potential, über die komplette Saison zuverlässig Fantasy-Punkte zu liefern. Sie sind aber keine „Must-Starts“ für die kommenden Wochen, sondern Matchup-Waffen.

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Duke Johnson, CLE vs Falcons

Konstanz ist in dieser Saison nicht die Stärke von Duke Johnson – oder die der Browns Offense. Das Laufspiel ist bisher auch nicht gut (115 Yards), allerdings scheint das neue Coaching Johnson gut zu tun. Zumindest wurde er gegen die Chiefs 9 Mal angeworfen (78 Yards, 2 TD). Im folgenden Spiel gegen die viert schlechteste Passverteidigung der Liga sind das nicht die schlechtesten Voraussetzungen.

Adam Humphries, TBB vs Redskins

Im letzten Spiel warnten wir noch vor dem „Humphries-Hype“, doch er wusste durchaus zu überzeugen. Durch seine zwei Touchdowns lieferte er beeindruckende 29,65 Punkte ab, doch auch ohne ohne diese Bonus Punkte, hätte er noch solide 16 Punkte geholt. Er scheint sich als Anspielstation für Fitzi und somit auch als reelle Fantasy Option etabliert zu haben.

Marquez Valdes-Scantling, GBP vs MIA

In seinen letzten 4 Spielen hat der Rookie der Packers jeweils zweistellig gepunktet. Jetzt wo Genorimo Allison möglicherweise sogar bis zum Saisonende ausfällt sehen wir keinen Grund anzunehmen, dass sich das grundlegend ändert. Gute Option für solide Fantasy Punkte.

Watchlist

Einige Spieler haben durch die erzielten Fantasy-Punkte auf sich aufmerksam gemacht. Dennoch gibt es noch Fragezeichen, ob sie diese Perfomance regelmäßig liefern können. Wenn ihr Need auf den Positionen habt, kann es sich lohnen, diese Spieler im Roster zu haben. Ansonsten beobachtet diese Spieler noch etwas, bevor ihr Geld für sie ausgebt.

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Jeff Heuerman, DEN at Bye

Der Tight End der Broncos profitiert in dieser Saison von den Verletzungssorgen seiner Kollegen, dennoch dauerte es bis zum neunten Spieltag, ehe er sein Breakout Game hatte (24,3 Punkte). Durch den Abgang von Thomas wird zu beobachten sein, wie sich die Targets verteilen und ob Heuerman seine Leistungen bestätigen kann, oder es sich nur um ein einmaliges Erlebnis handelte.

Nick Mullens, SFO vs NYG

Die Verletzungen von Garoppolo und Beathard spielten Mullens absolut in die Karten. In seinem ersten Profispiel wusste der junge Quarterback mit einem fast perfekten QB-Rating von 151,9 absolut zu überzeugen (262 Yrds, 3 Tds). Okay, es war gegen desolate Raiders, aber das Match gegen die Giants könnte ähnlich laufen. Es ist davon auszugehen, dass er im folgenden Spiel startet und seine Leistung durchaus bestätigen könnte.

Mike Davis, SEA at LAR

Die Fantasy Saison von Mike Davis gleicht einer Achterbahnfahrt. Nach seinem Wahnsinnsspiel gegen die Cardinals folgte noch ein solides Spiel gegen die Rams, bevor gegen die Raiders und Lions nicht mehr viel los war. Nun gegen die Chargers lief es, auch aufgrund eines Saisonhochs in Sachen Receptions (7 für 45 Yards), wieder deutlich besser (17,7 Pkt). Jetzt folgt das Auswärtsspiel bei den Rams, das dürfte eher schwierig werden, dennoch sollte man Davis Leistungen im Auge behalten. Da Carson allerdings erneut wegen seiner Hüfte auszufallen droht, könnte Davis den Lead im Komitee übernehmen.

Ito Smith, ATL at CLE

Wir haben 2 Probleme mit Ito Smith: zum einen sind seine Punkte relativ stark touchdownabhängig (fast 40% der Punkte durch Touchdowns, 24 von 65), zum anderen spielt er in der kommenden Woche gegen die starke Laufverteidigung der Cleveland Browns. Vielleicht solle man hier auf ein besseres Matchup warten.

Cordarrelle Patterson, NEP at TEN

Bill Belichick ist schon ein Fuchs, so setzt er seinen gelernten Receiver plötzlich als Runningback ein und führt ihn so zu überraschenden 15,7 Punkten. Da man bei den Pats nie wissen kann was sie als nächstes aushecken, raten wir dazu die Situation erstmal zu beobachten.

Nick Vannett, SEA at LAR

Eine solide Performance mit 6 Receptions für 52 Yards und einem Touchdown lieferte der Tight End der Seahawks Vannett ab. Man kann nicht wissen, ob diese Leistung von dauer sein wird, auch weil der eigentlich TE1 der Hawks, Ed Dickson, wieder da ist. Gegen die Rams dürfte es am kommenden Wochenende jedenfalls schwierig werden, daher raten wir auch hier erstmal abzuwarten.

Beware the Hype

Jeden Spieltag gibt es Spieler, die vermutlich in jeder Liga Free Agent sind, aber alle Fantasy-Punkte der Studs übertreffen. Nicht selten sind solche Performances nur ein bis zwei mal pro Saison vom gleichen Spieler zu erwarten. Also seid etwas geduldig, bevor ihr sie nach einer starken Leistung in euer Team holt.

 

 

 

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Maurice Harris, WAS at TBB

„Wer ist das denn und wo kommt der jetzt auf einmal her?“, so oder so ähnlich dürften am letzten Wochenende viele Fantasy Owner über Maurice Harris gesprochen haben. Spielte er bisher so gut wie keine Rolle, so haut er auf einmal in einem Spiel so viele Yards raus (124) wie in seinen ersten beiden Profi Jahren kombiniert (126). Es ist unwahrscheinlich, dass er diese Leistungen jetzt aus dem nichts kommend dauerhaft halten kann.

Logan Thomas, BUF at NYJ

Mit 7 Catches führte Thomas im Spiel gegen die Bears zwar das Reception Corps der Bills an, aber es reichte trotzdem nur für 40 Yards. Wahrscheinlich sollte man von der Bills Offensive in diesem Jahr einfach die Finger lassen.

Curtis Samuel, CAR vs PIT

19,8 Punkte gegen die Panthers sehen auf den ersten Blick gut aus. Man sollte jedoch beachten, dass er nur 3 Bälle bekommen hat und seine Punkte nur aufgrund seiner 2 Touchdowns so hoch ausfallen. Dies ist eine Beobachtung die sich durch seine gesamte Saison zieht, unserer Meinung nach eine zu riskante Option für Fantasy Owner.

 

Erster Superbowl 2008, 2009 das Herz an die Steelers verloren. Fantasymäßig nach halbherzigen DFS Testläufen seit 2016 aktiv. Mitbegründer von AchDuAlarm.

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