Unsere Starts und Sits – Woche 8

Unsere Starts und Sits – Woche 8

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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte. Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

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Jameis Winston at Bengals

Seit der Bye Week nennt Winston zwei Top-5-Finishes sein eigen und trifft nun auf eine Bengals Defense, die bis auf ein Spiel (Dolphins in Woche 5) immer ein Top-15-Finish erlaubt hat. Zudem scheint Barber angeschlagen zu sein, wodurch der Fokus auf den Pass nochmals erhöht werden könnte.

Andy Dalton vs. Buccaneers

Ich habe Dalton letzte Woche schon hier stehen gehabt und das ging gnadenlos in die Hose (15/29, 148 Passing Yards, 1 TD, 1 INT). Wenn er sich zu Hause gegen die Bucs nicht rehabilitieren kann, dann weiß ich auch nicht, lassen diese doch die meisten Fantasy-Punkte gegen Quarterbacks zu.

Baker Mayfield at Steelers

Letzte Woche war Mayfield mein Start der Woche und er bedankte sich mit einem Top-10-Finish. Zwar hatten die Steelers eine Bye Week und konnten sich so ausführlich auf die Browns einstellen, die Löcher in der Secondary konnten sie aber in der Zeit nicht alle stopfen. Mit etwas mehr Hilfe seiner Receiver (höchste Drop Rate der Liga), kann er seine Leistungen hier bestätigen.

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Cam Newton vs. Ravens

Eigentlich ist Newton eine sichere Bank im Fantasy Football, aber gegen die Ravens wird es echt schwer, viel zu holen. Die vermeintlich beste Defense der Liga erlaubte bisher nur ein Top-10-Finish gegen Andy Dalton in Woche 2 und hielt beispielsweise Big Ben und Drew Brees aus den ersten 15 raus.

C.J. Beathard at Cardinals

Bisher war Beathard eine ordentliche Streaming-Option, aber schon das letzte Spiel gegen die Rams ging ziemlich in die Hose (15/27, 170 Passing Yards, 1 TD, 2 INTs, 1 FUM LOST). Auch wenn er zu Hause gegen die Cardinals sein bisher bestes Spiel ablieferte (QB10 in Woche 5), ist es auswärts ein ganz anderer Schnack. In den letzten drei Heimspielen ließ Arizona im Schnitt keine zehn Fantasy-Punkte gegen Quarterbacks zu.

Matthew Stafford vs. Seahawks

Für Stafford scheint es auswärts besser zu laufen als daheim. Das beste Finish in einem Heimspiel für Stafford war bisher QB14 in Woche 3 gegen die Patriots. Dass die Seahawks aktuell am wenigsten gegen Quarterbacks zulassen, hilft da nicht unbedingt weiter.

 

Running Backs

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Lamar Miller vs. Dolphins

Gegen eine Top-Defense aus Jacksonville schaffte Miller letzte Woche sein erstes 100-Yard-Spiel in dieser Saison. Diese Woche bekommt er mit Miami ein weitaus besseres Matchup vor die Füße: Seit Saisonbeginn lassen die Dolphins wöchentlich einen Top-12-Running-Back zu.

Phillip Lindsay at Chiefs

Joe Mixon sah gegen die Chiefs gar nicht gut aus und konnte nicht mal zehn Fantasy-Punkte holen – das erste Mal, dass die Chiefs den Lauf so gut verteidigen konnten in dieser Spielzeit! Da es in den sechs Wochen zuvor aber ganz anders aussah, solltet ihr Lindsay, und eventuell auch Royce Freeman, bedenkenlos starten können.

Raheem Mostert at Cardinals

Hier geht es mehr um das Matchup an sich als um den Spieler. Die Cardinals haben die schwächste Run-Defense der Liga und sind ein Traum für jeden Running Back. Ihr solltet während der Woche nur beobachten, ob Matt Breida rechtzeitig fit werden sollte und vielleicht für Mostert übernimmt.

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Isaiah Crowell at Bears

Letzte Woche war Crowell auch schon hier zu finden und das zu Recht (29 Rushing Yards). Es wird nicht besser für den Jet, denn wie die Vikings im letzten Spiel, sind auch die Bears richtig gut wenn es um die Run-Defense geht.

Nick Chubb at Steelers

Nach dem Trade von Carlos Hyde, durfte Chubb zum ersten Mal starten und zeigte eine richtig gute Leistung (80 Rushing Yards, 1 TD). Nun geht es aber zu den Steelers, die im Fantasy Football die zweitbeste Verteidigung gegen den Lauf stellen.

Dalvin Cook vs. Saints

In der Annahme Cook verpasst nicht noch das vierte Spiel in Folge, wird er hier aufgeführt, aber für seinen Ersatz Latavius Murray trifft es genauso zu. Anders als denn Pass verteidigen die Saints sehr gut gegen den Lauf und lassen dort im Schnitt nur 48 Yards pro Spiel zu.

 

Wide Receiver

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Tyler Boyd vs. Buccaneers

Gegen die Chiefs ging gar nichts für die Bengals, so auch bei Boyd (3/4, 27 Receiving Yards). Nun kommt mit den Bucs ein fabelhaftes Matchup nach Cincinnati, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. Diese geben nach den Saints die meisten Fantasy-Punkte an Wide Receiver ab.

JuJu Smith-Schuster vs. Browns

JuJu ist ein ständiger Gast hier und dürfte wohl bald unter die Kategorie „Stud“ fallen. Im Spiel bei den Browns in der ersten Woche konnte er schon überzeugen (5/8, 119 Receiving Yards) und sollte auch im Rückspiel eine gewichtige Rolle in der Steelers Offense spielen.

Stefon Diggs vs. Saints

Aus Fantasy-Sicht hat Diggs zwei enttäuschende Wochen hinter sich mit je 33 Receiving Yards, aber die Saints sind ein perfektes Matchup, da sie die meisten Fantasy-Punkte gegen Wide Receiver zu lassen. Und mal sehen, wie schnell sich Eli Apple in New Orleans zurechtfindet.

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Devin Funchess vs. Ravens

Funchess hat zwei gute Wochen hinter sich und konnte jeweils einen Touchdown erzielen. Gegen die Ravens wird dieses Unterfangen aber deutlich schwerer, denn diese sind ganz vorne mit dabei Fantasy-Punkte gegen Receiver zu verhindern.

Nelson Agholor at Jaguars (London)

Die Jaguars befinden sich in einer Krise, aber diese findet vor allem in der Offense statt. Die Verteidigung, besonders gegen den Pass, ist weiterhin hervorragend. Kein Team gibt weniger gegen Wide Receiver ab. Zudem ist Jeffery als erste Anspielstation unter den Wide Receivern zurück und dann gibt es ja immer noch diesen Zach Ertz.

Tre’Quan Smith at Vikings

Smith profitiert von der Verletzung Ted Ginns und übernimmt dessen Rolle in der Saints Offense eins zu eins. Gegen eine richtig gute Secondary in Minnesota wird er aber vermutlich erstmal Lehrgeld bezahlen müssen.

 

Tight Ends

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David Njoku at Steelers

Njoku ist genau wie letzte Woche eine klare Start-Empfehlung. Seit Woche 4 punktet er konstant zweistellig und seit zwei Spielen fängt er auch noch an Touchdowns zu fangen. Der Junge ist Stand jetzt die zweite Option im Passspiel der Browns. Und diese Woche wartet ein sehr dankbares Matchup gegen die Steelers.

O.J. Howard at Bengals

Im Spiel der Bucs bei den Bengals treffen sich zwei Teams, die sehr gut darin sind Tight Ends punkten zu lassen. Howard ist seit der Bye Week TE5 der Liga und hat Cameron Brate deutlich in die Schranken gewiesen (13 zu 5 Targets).

C.J. Uzomah vs. Buccaneers

Auch die anderen Seite des Matchups soll hier nicht fehlen. Auf Grund mehrerer Verletzungen ist Uzomah der unangefochtene Starter bei den Bengals und ist eine sehr ordentliche Streaming-Option auf einer in dieser Saison sehr dünn besetzten Position.

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Kyle Rudolph vs. Saints

Sonst eine sehr verlässliche Option, war das letzte Spiel ein totaler Reinfall (1/4, 16 Receiving Yards). Rudolph steht im Schatten des vielleicht besten Receiver-Duos der Liga. Fing er in den ersten drei Wochen noch zwei Touchdowns, ist in der Hinsicht seit Woche 4 tote Hose. Zudem lassen die Saints bisher nur 8,4 Punkte gegen Tight Ends zu und sind damit in den Top 5 der Liga.

Michael Roberts vs. Seahawks

Roberts trumpfte gegen Miami groß auf und erzielte zwei Touchdowns. Aber lasst euch davon nicht zu sehr blenden. Zum einen gehörte es wohl zum Game Plan durch Underneath Routes Roberts in Szene zu setzen, da die Secondary der Dolphins extrem gut gegen Receiver verteidigt. Zum anderen ist das Matchup gegen die Seahawks mal so gar nicht prickelnd. Diese geben durchschnittlich nur 8,3 Punkte gegen Tight Ends ab.

Dallas Goedert at Jaguars (London)

Letzte Woche war Goedert noch eine richtig gute Start-Empfehlung (4/5, 45 Receiving Yards, 1 TD), doch diesmal lasst ihr ihn lieber draußen. Es steht ein Trip nach London an, wo es dann gegen die zweitbeste Defense gegen Tight Ends geht (8,1 Punkte im Schnitt).

Defense

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Patriots at Bills

Die Patriots haben das bestmögliche Matchup diese Woche und zeigten gegen die Bears eine richtige gute Leistung. Somit sind sie wohl die beste Streaming-Option an diesem Spieltag.

Steelers vs. Browns

Die O-Line der Browns ließ in den letzten drei Spielen je fünf Sacks zu. Zudem verteidigen die Steelers exzellent gegen den Lauf und werden Mayfield zu mehr Würfen zwingen. Und dabei fehlt ihm doch ein ordentliches Receiving Corps.

Colts at Raiders

Die Colts wird man hier nicht oft sehen, aber dieses Matchup bietet sich besonders durch die letzten Entwicklungen einfach an. Der Trade von Amari Cooper und die Verletzung von Beastmode lassen die Raiders Offense noch zahnloser wirken als ohnehin schon.

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Broncos at Chiefs

Diese Woche ereilt die Broncos das unliebsame Matchup gegen die Chiefs. Noch kein Team konnte hier defensiv was holen. Es gibt bessere Streaming-Option in der Free Agency.

Packers at Rams

Siehe Broncos. Gegen die Rams ist ebenfalls kein Kraut gewachsen, die Offense überrollt ihre Gegner momentan ja nahezu. Auch hier findet ihr was besseres auf dem Free-Agent-Markt.

Vikings vs. Saints

Minnesota stellt momentan eine Top-10-Defense, aber die Saints Offense ist diese Saison gewohnt produktiv und die O-Line steht, wie auch die Ravens feststellen mussten (1 Sack, 1 FR). Vielleicht sollte man die Vikings Defense mal eine Woche nicht starten und auf oben genannte Option zurückgreifen.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!

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