Unsere Starts und Sits – Woche 3

Unsere Starts und Sits – Woche 3

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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte.

Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

 

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Jimmy Garoppolo at Chiefs

Garoppolo hatte aus Fantasy-Sicht keinen wirklich guten Start in die neue Saison. Dies könnte sich aber am Sonntagnachmittag ändern. Denn die Chiefs gleichen bisher einer Wohlfühloase für gegnerische Quarterbacks, gaben sie doch in den ersten beiden Wochen jeweils Top-3-Finishes her.

Kirk Cousins vs. Bills

Cousins hat ein richtig gutes Spiel bei den Packers im Rücken, auch wenn das Endergebnis einer Niederlage gleicht, und hat nun die dankbare Defense aus Buffalo vor der Brust. Die Bills ließen bisher die viertmeisten Punkte gegen Quarterbacks zu und dieser Trend sollte vorerst nicht enden.

Matt Ryan vs. Saints

Die ersten beiden Wochen hatten wir Ryan noch als Empfehlung für die Bank, aber gegen die Panthers strafte er uns, vor allem durch zwei Rushing TDs, aber mal ordentlich Lügen. Diese Woche empfangen die Falcons mit den Saints ein dankbares Matchup, ist New Orleans doch in den Top 3 in Hinsicht auf zugelassene Quarterback-Punkte.

Ryan Fitzpatrick vs. Steelers

Wir geben es zu, wir haben nicht damit gerechnet, dass „Fitzmagic“ seine Leistung aus der ersten Woche wiederholen kann. Aber wer hat das schon ernsthaft?! Nun kommen die Steelers, deren Defense bisher am zweitmeisten Punkte an Quarterbacks abgibt. Es riecht mal wieder nach einem Shootout und vielen Fantasy-Punkten.

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Philip Rivers at Rams 

So wie wir Matt Ryan zweimal auf der Bank hatten, war Rivers bisher jedes Mal ein klarer Start. Dies ändert sich diese Woche, sind die Chargers doch zu Gast in ihrem eigenen Stadion bei den Rams, die bisher keine zehn Punkte an Quarterbacks abgaben. Okay, diese hießen zwar auch Carr und Bradford, aber eine Warnung ist es allemal!

Derek Carr at Dolphins

Zwar spielte Carr im zweiten Spiel deutlich verbessert und sicherer, in Fantasy-Punkte schlug dies aber nicht um. Diese Woche geht es nach Miami und die Dolphins ließen bisher sehr wenig zu. Natürlich waren es mit einem verletzten Mariota und dem Rookie Sam Darnold zwei vielleicht dankbare Gegner, nichtsdestotrotz führen die Dolphins in Sachen Interceptions die Liga an (5).

Marcus Mariota at Jaguars

Mariota verletzte sich im ersten Spiel und konnte daher beim zweiten gar nicht erst auflaufen. Egal, ob er seine Finger rechtzeitig zum Duell gegen die Jaguars wieder normal spüren kann oder nicht, sollte er bei euch auf der Bank Platz nehmen. Zudem stehen hinter den Offensive Tackles der Titans weiterhin Fragezeichen. Außerdem durfte sich Campbell ein paar Tage auskurieren und Fowler ist wieder im Team – Sacksonville könnte wieder richtig auf Touren kommen.

 

Running Backs

 

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Dalvin Cook vs. Bills

Die Bills sind weiterhin ganz vorne dabei, wenn es darum geht, gegnerischen Running Backs Punkte zu bescheren. Diese Woche darf Cook davon profitieren, der im reinen Laufspiel noch nicht wieder in der Form der Vorsaison zu sein scheint, dafür aber stark ins Passspiel der Vikings eingebunden ist.

James Conner at Buccaneers

So lange Bell nicht bei den Steelers vorstellig wird, dürfte Conner so gut wie jede Woche Potential für eine Top-10-Leistung bieten. Die Buccaneers wiederum befinden sich in den Top 5, wenn es darum geht Punkte gegen Running Backs zuzulassen. Ein wahrlich gutes Matchup, welches angespielt werden sollte.

Jordan Howard at Cardinals

Wie einfach es Todd Gurley letzte Woche, besonders an der Goal Line, gemacht wurde, glich teilweise schon Arbeitsverweigerung. Nicht umsonst geben die Cardinals die meisten Punkte gegen Running Backs her. Nach einem beschaulichen Spiel gegen die Seahawks, sollte Howard hier wieder etwas mehr für seine Owner tun können.

Matt Breida at Chiefs

Es wäre durchaus legitim, Breida als den besten Running Back der letzten Woche zu bezeichnen. Mit 138 Yards bei elf Läufen (1TD) konnte er gegen die Lions machen was er wollte. Dies könnte gegen die Chiefs ähnlich laufen, ließen diese doch schon drei Top-12-Rusher in dieser Saison zu.

 

 

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LeSean McCoy at Vikings

Shady ist der Mittelpunkt der Bills-Offense, der hinter einer schwachen O-Line bisher aber noch nicht so richtig in Tritt kam. Da er zum einen angeschlagen aus dem Duell gegen die Chargers ging und zum anderen die Vikings-Defense wartet, droht eine weitere enttäuschende Leistung.

Royce Freeman at Ravens

Bei den Broncos droht Lindsay den größeren Teil der Touches zu übernehmen. Vor allem in PPR-Formaten sollte man Lindsay momentan Freeman vorziehen, da er auch mehr ins Passspiel involviert ist. Auf der anderen Seite des Balles warten dazu die Ravens, die bisher am zweitwenigstens RB-Punkte zugelassen haben. Dort ist die Frage, wie der Ausfall von C.J. Mosley kompensiert wird.

Adrian Peterson vs. Packers

Wie schon im letzten Jahr nach seiner Ankunft in Arizona zeigte Peterson ein starkes erstes Spiel, nur um dann unterzutauchen. Ganze 20 Yards bei elf Läufen sprangen im Spiel gegen die Colts heraus, ein im Vorfeld eher als gut einzustufendes Matchup für Running Backs. Das Risiko ist groß, dass AP an die zweite Woche anknüpft, sind die Packers bisher durchaus im Stande gut gegen den Lauf zu verteidigen.

Chris Carson/Rashaad Penny vs. Cowboys

Carson wurde in der Halbzeit gegen die Bears auf die Bank gesetzt, Penny übernahm und machte es auch nicht viel besser. Zwar sollte die Defense der Cowboys leichter zu bespielen sein als die der Bears, aber ohne zu wissen, wer wie viele Touches sehen wird, heißt es Abstand halten vom Backfield der Seahawks.

 

Wide Receiver

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Keelan Cole vs. Titans

Der Catch des letzten Spieltags ging eindeutig auf Cole – OBJ-Vibes breiteten sich aus. Am Ende waren es 7/8 gefangene Bälle für 116 Yards und einen TD, was ihn zum Lieblingstarget von Bortles machen dürfte. Zudem ließen die Titans in dieser Saison bereits drei Top-12-Receiver zu.

JuJu Smith-Schuster at Buccaneers

JuJu sah gegen die Chiefs 19! Targets, sogar noch zwei mehr als Antonio Brown und damit auch Rekord in Woche 2. Zwar war das vor allem dem Rückstand geschuldet, dem die Steelers seit Beginn hinterherlaufen mussten, aber eine Ansage ist es dennoch. Diese Woche geht es gegen die Bucs mit einer stark ersatzgeschwächten Secondary, der nächste Shootout könnte anstehen.

Golden Tate vs. Patriots

Tate sieht im Schnitt 14 Targets pro Spiel und führt damit die Lions an, er bleibt also scheinbar weiterhin eine sichere Option im Fantasy Football. Zudem treffen die Lions zu Hause auf die Patriots. Diese befinden sich nach zwei Wochen in den Top 10, wenn es darum geht Punkte gegen Wide Receiver zuzulassen.

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Corey Davis at Jaguars

Davis ist das meistgesuchte Ziel in der Titans-Offense, durchschnittlich zehn Bälle fliegen pro Spiel in seine Richtung. Die Frage, welcher Quarterback denn diese Woche bei den Titans starten wird, wartet nach wie vor auf eine Antwort. Sollte es Blaine Gabbert sein, sinkt auch das Potential von Davis. Zudem wartet mit den Jaguars eine richtig gute Secondary mit gleich zwei potentiellen Shutdown-Cornerbacks.

Tyler Lockett vs. Cowboys

Ohne Baldwin fehlt der klare #1-Receiver weiterhin bei den Seahawks. Gegen die Bears kam Lockett diesem am nächsten mit 6/7 gefangenen Bällen für 60 Yards und einem TD. Die junge Secondary der Cowboys macht bisher aber einen richtig guten Job und ließ nach den Rams am wenigstens gegen Wide Receiver zu. Es ist also durchaus möglich, dass Lockett seine Zahlen aus dem letzten Spiel nicht wiederholt.

Will Fuller vs. Giants

In jedem Spiel, das Fuller und Deshaun Watson zusammen bestreiten, fängt er mindestens einen Touchdown. Wenn das eine unumstößliche Regel ist, dann liegen wir hier vermutlich falsch. Ansonsten ist das Matchup gegen die Giants eher von Nachteil, ließen diese doch bisher nur extrem wenig Punkte gegen Wide Receiver zu. Eine wichtige Personalfrage könnte hier sein, ob Cornerback Eli Apple, nach seiner Verletzung gegen die Cowboys, diese Woche spielen kann.

 

Tight Ends

 

 

 

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George Kittle at Chiefs

So grandios die Chiefs-Offense bisher unterwegs ist, so anfällig ist ihre Defense. Das trifft auch gegen Tight Ends zu, lassen sie doch im Schnitt 20 Punkte zu. Kittle hat in dieser Saison schon 13 Targets gesehen und könnte ein richtig gutes Spiel haben.

O.J. Howard vs. Steelers

Die Steelers sind ebenfalls anfällig, wenn es gegen Tight Ends geht: Ungefähr 18 Punkte pro Spiel um genau zu sein. Howard dürfte sich letzte Woche in der internen Hierarchie endgültig gegen Cameron Brate durchgesetzt haben (Howard: 4 Targets, Brate: 0).

Kyle Rudolph vs. Bills

In der ersten Woche war Rudolph kein großer Bestandteil der Offense und sah lediglich zwei Targets. In Green Bay letzte Woche waren es derer aber schon acht und auch gegen die Bills sollten sich wieder einige Möglichkeiten, vor allem in der Red Zone, für den Tight End der Vikings bieten.

Jesse James at Buccaneers

James scheint sich im Passspiel der Steelers als Anspielstation etabliert zu haben, fünf Targets sieht er diese Saison pro Spiel. Die Buccaneers bieten auf dem Papier ein sehr gutes Matchup, denn sie lassen die zweitmeisten Punkte gegen Tight Ends zu.

Ian Thomas vs. Bengals

Der Ausfall von Greg Olsen tut der Panthers-Offense definitiv weh, aber bereits im ersten Spiel ohne ihn gegen die Falcons konnte Thomas sich für drei Targets anbieten. Zudem kommt mit den Bengals das Team, welches die meisten Punkte an Tight Ends abgibt. Trotzdem sollte man Thomas eher als Sleeper für diese Woche sehen.

 

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Austin Seferian-Jenkins vs. Titans

Letzte Woche hatten wir ASJ schon auf Sit, konnte aber durch einen gefangen Touchdown doch für einige Fantasy-Punkte sorgen. Dennoch setzen wir ihn diese Woche wieder auf die Bank, denn die Titans verteidigen bisher extrem gut gegen Tight Ends und ließen bisher am zweitwenigstens Punkte zu.

Mike Gesicki vs. Raiders

Gesicki scheint bisher noch nicht so recht in der NFL und der Miami-Offense angekommen zu sein. Lediglich zwei Targets sah er über die ersten beiden Wochen. Außerdem sind die Raiders bisher sehr gut darin Tight Ends zu verteidigen. Für diese Woche dürften durchaus bessere Optionen verfügbar sein.

Ben Watson at Falcons

Letzte Woche hatten wir Watson noch als Start und hätte Brees den einen Pass in die Endzone etwas flacher geworfen, wäre alles gut gewesen. So war es aber eine dürftige Fantasy-Leistung und ähnliches könnte sich gegen die Falcons wiederholen, die gegen Tight Ends gut decken und stand jetzt auch noch keinen Touchdown zuließen.

Defense

 

 

 

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Vikings vs. Bills

Jede Defense, die momentan gegen die Bills spielt, ist einen Start wert. Wenn es sich dabei dann noch um die Vikings handelt natürlich umso mehr. Klarer kann eine Empfehlung kaum sein.

Bears at Cardinals

Die Bears führen die Liga mit zehn Sacks an und als nächstes treffen sie auf die zahnlose Offense der Cardinals. Selbst wenn die O-Line aus Arizona Khalil Mack & co einigermaßen im Zaum halten kann, sind mal wieder wenig Punkte auf dem Scoreboard (6 Punkte in 2 Spielen) zu erwarten.

Texans vs. Giants

Wer das Spiel der Giants in Dallas in der Nacht auf Montag gesehen hat, der weiß, warum die Texans diese Woche eine gute Option bieten. Sechs Sacks erzielten die Cowboys und Eli Manning wusste gar nicht mehr wohin mit sich. Zudem scheint J.J. Watt langsam zu alter Stärke zu finden und Clowney könnte auch wieder mitmischen.

Browns vs. Jets

Die Browns stellen momentan die fünftbeste Fantasy-Defense und spielen diese Woche zu Hause gegen Gang Green, die im letzten Spiel gegen die Dolphins die zweitmeisten Fantasy-Punkte des Spieltags zuließen. Zudem könnte die Motivation der Browns, endlich wieder ein Spiel zu gewinnen, und das zu Hause, extrem sein.

Cowboys at Seahawks

Taco Charlton scheint in seinem zweiten Jahr in der NFL angekommen zu sein, zusammen mit Lawrence könnte sich hier ein richtig gutes Pass-Rusher-Duo entwickeln. Was Sonntagnacht wunderbar gegen die Giants geklappt hat, kann sich durchaus gegen eine ähnlich wackelige O-Line aus Seattle wiederholen.

 

 

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Chargers at Rams

Die Rams gaben bisher in zwei Spielen insgesamt drei Sacks und eine Interception ab und sind damit eines der Teams, die am wenigstens für Defenses zulassen. Da zudem Joey Bosa vermutlich noch bis in den Oktober auszufallen droht, fehlt weiterhin der beste Pass Rusher des Teams.

Bengals at Panthers

Die Bengals stellen nach zwei Wochen die sechstbeste Fantasy-Defense und müssen jetzt nach Carolina. Die Panthers hielten gegnerische Defenses bisher gut in Schach und ließen kein Finish in der oberen Hälfte zu.

Titans at Jaguars

Die Defense aus Nashville ist momentan unter den Top 12, sollte auswärts bei den Jaguars aber lieber auf der Bank sitzen. In den ersten beiden Wochen war sowohl für die Giants (1 Sack, 1 INT) als auch für die Patriots (0 Sacks, 1 INT, 1 FR) wenig bis gar nichts zu holen.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!

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