Unsere Starts und Sits – Woche 14

Unsere Starts und Sits – Woche 14

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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte. Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

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Jameis Winston vs. Saints

Ganz ohne Interceptions und Fumbles hat Winston die Buccaneers zu zwei Siegen in Folge geführt und erzielte dabei jeweils ein Top-10-Finish. Ob der junge Quarterback jetzt tatsächlich die Kurve gekriegt hat? Mal schauen, auf jeden Fall ist das Matchup gegen die Saints ein vielversprechendes für ihn.

Lamar Jackson at Chiefs

Wie von so ziemlich allen Seiten vorhergesagt, verdankt Jackson vor allem seinen Fähigkeiten als Läufer das zweite Top-12-Finish in Folge. Die Chiefs sind sowohl im Laufspiel als auch gegen Quarterbacks anfällig, also sollte ihm dieses Matchup sehr gelegen kommen.

Baker Mayfield vs. Panthers

Letzte Woche in Houston spielte Mayfield wohl die schlimmste erste Halbzeit seiner jungen Karriere. Trotzdem warf er am Ende für beinahe 400 Yards und beendete den Spieltag als QB13. Die Panthers sollten es ihm diese Woche etwas einfacher machen, denn diese ließen in vier der letzten fünf Spiele ein Top-12-Finish zu. Außerdem wird dort gerade im Coaching Staff aussortiert.

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Jared Goff at Bears

Goff spielt zwar eine richtig gute zweite Saison, aber hat hier und da noch ein Spiel zum Vergessen drin. Zuletzt gesehen am Sonntag bei den Lions. Zudem hat er scheinbar Probleme mit der Ballsicherheit, denn in den letzten zwei Spielen verlor er gleich drei Fumbles. Die Bears auf der anderen Seite sind ganz gut darin, gegnerische Quarterbacks unter Druck zu setzen.

Matthew Stafford at Cardinals

Bei den Lions muss sich bis zur nächsten Saison vor allem in der Offense einiges ändern, zu veraltet und vorhersehbar scheint das aktuelle Play-Calling zu sein. Zusätzlich wiegen der Trade Golden Tates und die Verletzungen von Marvin Jones und Kerryon Johnson weiterhin schwer. Da hilft es nicht, dass die Cardinals den Pass gut verteidigen, was zuletzt Aaron Rodgers bei der schmerzhaften Niederlage seiner Packers erfahren musste.

Andrew Luck at Texans

Seit Woche 4 warf Luck konsequent drei oder mehr Touchdowns pro Spiel, aber alles hat ein Ende und so kam der Dämpfer in außerordentlicher Weise gegen die Jaguars. Die Chancen sind hoch, dass er sich schnell davon erholen wird, aber andererseits geht es gegen eine starke Texans-Defense, welche einem Quarterback in dieser Saison das Leben nicht nur einmal zur Hölle gemacht hat.

 

Running Backs

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Aaron Jones vs. Falcons

Zwar haben die Packers scheinbar herausgefunden, wer der beste Running Back im Team ist, aber auf einen wirklich elitären Workload müssen wir wohl noch warten. Das fällt aber leicht, so lange er weiterhin konstant ins Passspiel eingebunden wird. Die Defense der Falcons hat endlich ihren Leader Deion Jones zurück und ist dadurch nicht mehr ganz das gewohnte Premium-Matchup, aber in diesem potentiellen Shootout sollten sich mehr als genug Möglichkeiten ergeben.

Austin Ekeler vs. Bengals

In der Annahme, dass Melvin Gordon eine weitere Woche zusieht, zumindest täten die Chargers gut daran, können sich Ekeler und Justin Jackson auf ein Matchup gegen die Bengals freuen, die diese Saison bereits abgehakt haben. Gegen die Steelers sah Jackson im Laufspiel zwar besser aus, aber Ekeler ist viel stärker ins Passspiel involviert.

Gus Edwards at Chiefs

Seit der Bye Week in Woche 10 gehört das Backfield in Baltimore Edwards, außer natürlich Lamar Jackson läuft selber. Dennoch reichte es in den letzten drei Spielen im Schnitt für knapp 20 Rushing Attempts. Der Workload ist also durchaus vorhanden und die Chiefs sind immer noch eins der anfälligsten Teams gegen den Lauf.

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Spencer Ware vs. Ravens

In erster Linie soll hier die Illusion genommen werden, dass Ware Kareem Hunts Ertrag einfach so kopieren wird. Im ersten Spiel nach Hunt, über dessen Verfehlungen ich mich nicht auch noch auslassen muss, kam Ware auf 12,2 PPR-Punkte. Ohne den Rushing Touchdown wäre er also irrelevant gewesen. Zwar wird sein Workload sicherlich noch steigen, aber gegen die vermeintlich beste Run-Defense der Liga wird es ein hartes Stück Arbeit.

Dion Lewis vs. Jaguars

Das Laufspiel der Titans und somit auch Lewis enttäuschen weiterhin. Die wirklich guten Spiele, die er seinen Ownern bescheren konnte, kann man locker an einer Hand abzählen. Bereits am Donnerstag geht es gegen die Jaguars. Diese stellen eine der besten Verteidigungen gegen den Lauf und konnten jüngst die Colts bei null Punkten halten.

Josh Adams at Cowboys

Adams ist momentan das Workhorse bei den Eagles und durfte in den letzten beiden Spielen 42 Mal laufen. Da er aber keine Pässe sieht, ist seine Fantasy-Relevanz gegen Dallas höchstwahrscheinlich abhängig von Touchdowns. Wie gut die Cowboys gegen Running Backs verteidigen können, mussten die Saints zuletzt schmerzlich erfahren.

 

Wide Receiver

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Emmanuel Sanders at 49ers

Viele waren sicherlich von Sanders und seinen 5,9 Punkten gegen die Bengals mehr als enttäuscht, aber diese Woche bekommt er eine verlockende Chance diese Enttäuschung wettzumachen. Die Defense, vor allem die Secondary, der 49ers ist ein dankbares Matchup. In den letzten zwei Wochen ließen sie zwar nicht exorbitant viele Receiving Yards zu, aber dafür fünf Touchdowns.

Amari Cooper vs. Eagles

Cooper entwickelt sich in Dallas tatsächlich zu einem wöchentlichen Starter. Gegen die Saints konnte er alle acht Targets für 75 Yards verwerten, aber leider war keins davon in der Endzone. Zu Hause geht es nun gegen eine Eagles-Secondary, deren Verletzungspech wohl dieses Jahr ihresgleichen sucht und den Saints Konkurrenz als das Top-Matchup macht.

Adam Humphries vs. Saints

Humphries hat sich zu einem festen Bestandteil im Passspiel der Bucs gemausert. In den letzten fünf Spielen konnte er ebenso viele Touchdowns fangen. Seit der Bye Week in Woche 5 blieb er nur zweimal unter zehn PPR-Punkten und sah dabei im Schnitt sieben Targets. Dazu kommt das bereits erwähnte Top-Matchup gegen die Saints.

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Alshon Jeffery at Cowboys

Jeffery steht hier stellvertretend für alle Eagles-Receiver, da man diesen zum einen nicht trauen kann – urplötzlich können sie Golden Tate doch vernünftig einbinden, was Agholor und Jeffery wiederum beinahe nutzlos macht – und zum anderen sind die Cowboys das beste Team im Fantasy Football gegen Wide Receiver.

Corey Davis vs. Jaguars

Seit der Bye Week lässt sich bei Davis eine gewisse Konstanz zumindest erkennen und seine Zukunft sieht durchaus rosig aus, nur eben nicht die allzu nahe. Im kommenden Spiel hat er das Vergnügen mit Jalen Ramsey oder alternativ A.J. Bouye, was bereits im ersten Aufeinandertreffen zu einer ernüchternden Leistung führte (2/4, 34 Receiving Yards)

Doug Baldwin vs. Vikings

Baldwin ist ein weiterer Receiver, dem man nicht mehr das gewohnte Vertrauen schenken kann. Tyler Lockett hat ihm aus Fantasy-Sicht bereits den Rang abgelaufen und apropos laufen, die Seahawks sehen sich immer mehr als Run-first-Offense. Außerdem ist die Vikings-Defense auch nicht irgendwer.

 

Tight Ends

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Vance McDonald at Raiders

It’s all about the matchups! Das trifft dieses Jahr besonders bei den Tight Ends zu. Diese Position ist durch Verletzungen so stark limiert, dass das Streamen fast unmöglich geworden ist. McDonald ist auf jeden Fall einen Start wert, man muss sich nur ansehen was Travis Kelce letzten Sonntag mit den Raiders gemacht hat.

David Njoku vs. Panthers

Njoku hat vermutlich den besten Schedule aller Tight Ends, jedoch blieben seine Leistungen sehr schwankend. Beispielsweise war er in Woche 12 noch TE3 und in Woche 13 dann TE30, obwohl beide Gegner ihm entgegen gekommen sind. Doch um sich erneut zu beweisen, steht schon das nächste dankbare Matchup vor der Tür. Die Panthers lassen im Schnitt die drittmeisten Punkte gegen Tight Ends zu.

Ian Thomas at Browns

Greg Olsen ist endgültig raus für diese Saison, also Bahn frei für Ian Thomas. Letzte Woche fing er alle fünf Targets für 46 Yards. Die Browns ließen in den letzten sechs Spielen durchschnittlich acht Receptions und 75 Receiving Yards gegen Tight Ends zu.

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Chris Herndon at Bills

Schon im ersten Duell gegeneinander konnte Herndon nur 6,4 Punkte erzielen und nun geht es nach Buffalo. In fünf Heimspielen hielten die Bills gegnerische Tight Ends bisher bei neun Receptions für 131 Yards und einen Touchdown, darunter auch namhafte Kollegen wie Gronk und Trey Burton.

Evan Engram at Redskins

Seinen letzten Touchdown fing Engram gegen? Die Redskins. Das war allerdings in Woche 8! Seitdem gestatteten die Redskins keinem Tight End mehr einen Touchdown und, Zach Ertz mal ausgenommen, auch kein gutes Finish. Außerdem ist er immer noch mit seiner Verletzung zugange, weswegen ein Einsatz weiterhin fraglich ist.

Charles Clay vs. Jets

Clay war in den letzten Jahren eine verlässliche Streaming-Option und ist nach wochenlanger Verletzung endlich wieder auf dem Feld. Gegen die Dolphins hat man ihm den Rost aber noch angemerkt, der vermeintlich siegbringende Pass in die Endzone war jedenfalls nicht unfangbar. Die Jets verteidigen in der Regel gut gegen Tight Ends, weshalb er also auf diese Bälle in der Endzone angewiesen ist.

Defense

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Chargers vs. Bengals

Die Chargers haben Joey Bosa zurück und spielen nach wie vor um die Bye Week in den Playoffs, Motivation sollte demnach vorhanden sein. Anders sieht das bei den Bengals aus, die, nach Andy Dalton, nun auch A.J. Green auf die IR-Liste geschickt haben und das Saisonende herbeisehnen.

Titans vs. Jaguars

Mit Ach und Krach schafften die Jaguars zwei Field Goals gegen die Colts. Bortles dürfte weiterhin auf der Bank Platz finden und man weiß nicht, ob das gut oder schlecht für die Titans Defense ist. Die Jaguars werden primär über den Lauf kommen wollen, aber die exzellente Run-Defense der Titans wird Cody Kessler zu Pässen und damit vermutlich zu Fehlern zwingen.

Bills vs. Jets

Seit der Bye Week in Woche 11 halten sich die Jets ein bisschen zurück, gaben je nur zwei Sacks und eine Interception ab und sind damit nicht mehr so gönnerhaft in Sachen Big Plays wie die Wochen davor, aber die Bills-Defense ist auch besser als die vorigen aus New England und Tennessee.

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Bears vs. Rams

Die Bears stellen zwar die beste Defense im Fantasy Football, aber wenn diese Saison etwas deutlich macht, dann, dass eine gute Offense eine gute Defense zumeist einfach überpowert. Und es gibt schließlich keine besseren Offenses als die der Chiefs, Saints und eben dieser Rams.

Ravens at Chiefs

Die Ravens stellen zwar die beste Defense der Liga, aber das spiegelt sich leider so gar nicht im Fantasy Football wieder. Zudem sind die Chiefs mit ihrer grandiosen Offense auch ohne Kareem Hunt ein ganz mieses Matchup.

Chiefs vs. Ravens

So schnell können sich Dinge ändern: Die Chiefs haben mittlerweile eine Top-Defense im Fantasy Football. Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht?! Die Ravens lassen aber nicht viele Big Plays zu, besonders mit Lamar Jackson under center steht der Lauf mehr als alles andere im Mittelpunkt.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!

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19. April 2019