Man in Motion – Teil 4: Meine erste Saison

Man in Motion – Teil 4: Meine erste Saison
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Nach langer Zeit des Wartens und des Vorbereitens war es endlich soweit. Die ersten Spiele standen an. Ich fieberte dem NFL Kickoff entgegen und sehnte den Beginn meiner Fantasy Football Karriere herbei.

Kurzer Disclaimer vorab: Als ich angefangen habe diesen Artikel zu schreiben, bin ich Woche für Woche die Saison durchgegangen und habe mir jede Kleinigkeit notiert. In Woche 5 merkte ich, dass das wohl etwas zu umfangreich wird und es am Ende niemanden interessiert, wann welcher Spieler verletzt war. Ist ja immerhin schon zwei Jahre her und irgendwann will ich auch mal up to date sein. Somit entschied ich mich, die Saison doch etwas allgemeiner zusammen zu fassen. Außerdem ist der Umfang meiner Analyse auf dem Stand von damals. Heute würde ich bestimmt einiges anders machen und bewerten, aber ich will ja meinen Fortschritt dokumentieren. Also viel Spaß beim Lesen!

Mein Saisonverlauf

Jeder NFL Spieltag bringt eine Vielzahl an schwierigen Entscheidungen mit sich. Neben Weekly Pick’em (das Voraussagen des Siegers jeder NFL Partie) und dem Survivor Pick (ein Siegreiches NFL Team am Spieltag, wobei jedes Team nur einmal pro Saison gewählt werden darf. Bei falscher Wahl, ist man raus) muss natürlich ein Line-Up für die Fantasy Matchups aufgestellt werden.

Die Erwartungen an meine erste Saison waren nicht sehr groß. Ich wollte vor allem Spaß haben und das Spiel überhaupt erst mal kennen lernen. Deshalb habe ich mir auch kein großes Ziel gesetzt. Ich konnte meine Spieler und mein Team sowieso nicht richtig einschätzen, geschweige denn in Relation zu den anderen Teams in der Liga setzen. Ich habe wirklich bei Null angefangen.

Und das hat sich leider auch in meinem abschließenden Record bemerkbar gemacht. Am Ende stand ein 10-16, mit dem ich in meiner Division vierter und in der Liga 24. wurde. Für den Draft ist es zwar nicht so schlecht, den 12. Pick zu haben (da jeder Spieler 3 mal vorhanden ist, ist das quasi der 4. Pick), aber dieses Resultat kratzte natürlich trotzdem am Ego.

Für dieses Abschneiden gab es zwei Hauptgründe.

Mein Coaching

Als erstes wäre da meine Unwissenheit. Um erfolgreich Fantasy Football zu spielen ist es das Einfachste, die Spieler aufzustellen, die die meisten Punkte machen. Nun, genau das ist mir nicht gelungen.

Vergleicht man meine erzielten Punkte mit den theoretisch möglichen (wenn ich meine Punktbesten Spieler aufgestellt hätte), erkennt man eine deutliche Lücke. Es wird aber noch schlimmer. In den Wochen vier bis elf betrug meine Effizienz durchschnittlich 83%. Dies waren die Wochen, in denen Spieler von mir ihre Bye Week hatten und ich sie eh nicht aufstellen konnte. Besonders die Wochen neun und zehn mit über 90% Effizienz hoben meinen Schnitt gut an. In den Wochen ohne Bye Weeks viel der Wert auf 78%.

Mein Coaching ist also mehr als ausbaufähig, obwohl ich am Ende der Saison eine Effizienz von 80.9% hatte. In meiner Division war ich damit der zweitbeste und selbst der Liga-Höchstwert mit 84.9% war nicht so weit weg. Was unweigerlich zur zweiten Ursache führt.

Mein Draft

Meinen Draft habe ich ja bereits analysiert und rückblickend ist dieses Ergebnis auch keine Überraschung. Das mein Team nicht konkurrenzfähig ist, merkte ich bereits am ersten Spieltag. Ich hatte vier Spieler unter fünf Punkten und weitere fünf mit weniger als zehn in meinem Line-Up. Zum Vergleich: in einer durchschnittlichen Woche haben die guten Spieler mindestens 15 Punkte.

Stellt man diesen Werten noch eine okaye Effizienz von 79% gegenüber, gab es für mich einfach nichts zu holen. Ich musste mir eingestehen, dass ich mich bereits durch den Draft in eine schlechte Ausgangslage gebracht habe. Aber ich möchte zu meiner Verteidigung auch anführen, dass der Saisonverlauf nicht auf der Seite meiner Spieler war. Es gab Sperren und Verletzungen, die (potentielle) Leistungsträger aus meinem Team nicht spielen lassen haben.

Insgesamt war es eine sehr durchwachsene erste Saison für mich. Aber ich lernte neben Fantasy Football auch den Sport Football lieben, merkte aber auch, dass ich noch einen langen Weg vor mir hatte.

Transaktionen

Durch den zähen Saisonverlauf war ich eigentlich dazu gezwungen, auf dem Free Agent Markt tätig zu werden und konnte mir auch ein paar Spieler als Verstärkung ins Team holen. In einer Dynasty Liga mit 46 Roster Spots ist die Auswahl natürlich stark beschränkt und man findet in der Regel auch „nur“ IDP Spieler, aber ab und zu kann man ein Juwel entdecken. Deshalb sollte man die NFL aufmerksam beobachten und die Entwicklungen in den Teams auf dem Schirm haben. Etwas, was mir auch heute noch viel zu selten gelingt.

Eine weitere Veränderung in meinem Team kam durch einen Trade zu stande. Ich war auf der Running Back Position so dünn besetzt, dass ich Verstärkung brauchte. Diese habe ich in Duke Johnson bekommen.

Vorschlag angenommen

Ich erhalte: Duke Johnson, CLE (RB), 2017 1st und 3rd Ich gebe ab: Lavonte David, TBB (LB), 2017 5th

Trade Angebote während der Saison

Während der Saison erhält man natürlich auch immer wieder Angebote für Trades. Ein paar davon möchte ich euch noch zeigen und aus meiner Sicht bewerten.

Vorschlag abgelehnt

Ich erhalte: Spencer Ware, KCC (RB) Ich gebe ab: 2017 1st

Spencer Ware war 2017 der Leading Running Back bei Kansas. Kurzfristig wäre der Trade bestimmt hilfreich gewesen, aber dann spielte ein gewisser Kareem Hunt bei den Chiefs, weshalb der (frühe) First-Round-Pick viel zu viel gewesen wäre. Wie es jetzt mit den Chiefs und Ware weiter geht bleibt abzuwarten (wird 2019 Free Agent), aber ich bereue diese Entscheidung nicht.

Vorschlag abgelehnt

Ich erhalte: Brock Osweiler, HOU (QB), 2017 5th Ich gebe ab: Carson Wentz, PHI (QB)

Zu diesem Vorschlag muss man wissen, dass Osweiler zu dem Zeitpunkt der mit Abstand bestverdienenste Quarterback war. Er hatte einen Mehrjahresvertrag bei Houston unterschrieben und sollte der Franchise Quarterback werden. Wie toll das funktioniert hat, wissen wir heute ja. Ich bekam das Angebot mehrfach während der Saison und kann natürlich nur froh sein, dass ich es nicht angenommen habe.

Vorschlag abgelehnt

Ich erhalte: 2017 2nd, 2017 3rd, 2018 1st Ich gebe ab: Michael Crabtree, OAK (WR)

Aus heutiger Sicht hätte ich den Trade wohl gemacht. Aber Crabtree hat 2016 und 2017 gute Punkte geliefert, weswegen ich nicht bereue, den Trade nicht gemacht zu haben.

Vorschlag abgelehnt

Ich erhalte: Mike Nugent, FA (PK) Ich gebe ab: Dan Bailey, DAL (PK)

Dieses Tradeangebot habe ich mit in meine Liste genommen, weil es super zeigt, wie vorsichtig man als Fantasy Football Anfänger sein muss. Ja, es ging um einen Kicker, aber trotzdem lässt dieses Tradeangebot auf gezielte Abzocke schließen. Dan Baily ist einer der besseren Kicker und diesen gegen einen Spieler zu tauschen, der zu der Zeit nicht mal ein Team hatte, ist schon sehr dreist.

Vorschlag gemacht

Ich erhalte: Rob Ninkovich, NEP (DE), 2017 2nd Ich gebe ab: Matt Ryan, ATL (QB)

Aus heutiger Sicht komme ich mir echt schlecht vor, dieses Angebot überhaupt gemacht zu haben. Ich wollte den enttäuschenden Ninkovich los werden und Ryan spielte gerade seine MVP Saison. Da reicht ein Second-Round-Pick bei weitem nicht als Kompensation aus. So kriegte ich folgerichtig auch ein Gegenangebot.

Gegenvorschlag abgelehnt

Ich erhalte: Matt Ryan, ATL (QB), 2017 2nd Ich gebe ab: DeAndre Levy, DET (LB), Tahir Whitehead, DET (LB), T.J. Ward, DEN (S), 2017 2nd

Auch hier hätte ich aus heutiger Sicht wohl zugestimmt und Ryan unter seinem Wert bekommen. Aber Levy war ein hoher Draft Pick von mir, Whitehead mein bester Linebacker und Ward eine sichere Bank als Defensive Back. Somit erschien mir das zu teuer.

Saisonauswertung

Der ein oder andere Trade hätte meine Saison Bilanz vielleicht um ein paar Siege geschönt, aber an den Grundlegenden Schwächen in meinem Roster und den langfristigen Chancen nicht viel geändert. Und an große Trades, die auch für meine Zukunft gut gewesen wären, habe ich mich auf Grund der fehlenden Erfahrung nicht getraut. Deshalb galt es, die Schwächen zu finden und zu beheben.

Die Statistiken

Kurz zu den Statistiken: In unserer ersten Saison dauerte unsere Regular Season 13 Wochen. Wir haben unseren Schedule ab der zweiten Saison geändert und spielen seit dem 12 Wochen. Um die Daten über mehrere Jahre vergleichbar zu machen, sind alle Statistiken auf 12 Wochen angepasst.

Mein TeamLigaschnittDifferenzLiga Rang
Offense1.417,21 Pts1.417,19 Pts0,02 Pts19
Defense1.131,00 Pts1.175,26 Pts-44,26 Pts21
Summe2.548,21 Pts2.592,46 Pts-44,25 Pts18

Meine Zahlen nach der Saison waren wenig berauschend. Mit der durchschnitts-Offense schlechthin und einer unterdurchschnittlichen Defense (Achtung: das bezieht sich auf die tatsächlich erzielten Punkte und nicht auf die Potential Points) ist nichts zu holen. Somit war ich nach erzielten Punkten auch exakt im Mittelfeld zu finden.

Schlüsseln wir das nach Positionen auf, wird schon auf den ersten Blick deutlich, dass ich auf vielen Positionen nachbessern muss, um erfolgreich zu sein. Die Zahlen stellen dar, wie sich meine Gesamtpunktzahl zusammensetzt. Zum Beispiel kommen von meinen 1.417,21 Offense Punkten 188,56 durch meinen Quarterback. Das sind 41,04 Punkte weniger, als der Ligadurchschnitt erzielt hat. Resultat ist Rang 32 für diese Positionsgruppe.

Offense

Bleiben wir direkt bei meinen Quarterbacks. Im Dynasty Format ist die Positionsgruppe viel entscheidender als in anderen Formaten, da hier die Streaming Optionen fehlen. Man sollte also mindestens zwei gute Spieler haben. Mit Carson Wentz habe ich hoffentlich einen zukünftigen Stud, was mir etwas Sicherheit geben sollte. Mein im Draft gepickter QB1 (Palmer) stellte sich als Enttäuschung heraus und auch Bradford konnte bei den Vikings nur okaye Punkte liefern. Im Vergleich zu dem Team, welches in der QB Kategorie Platz eins war, habe ich pro Spiel fast zehn Punkte weniger auf dieser Position gemacht. Hier musste ich also in der Offseason unbedingt nachbessern – entweder per Trade oder im Draft.

Bei den Running Backs sah es ähnlich aus. Mit Bell habe ich hier zwar einen der Top fünf Running Backs, allerdings fehlt mir dahinter die Tiefe. Duke Johnson war eine gute Verpflichtung, der RB2 Upside mitbringt, aber dann hört es auch schon auf. Auch diese Baustelle musste ich während der Offseason unbedingt angehen.

Die gute Platzierung bei den Receivern resultierte zum einen aus dem glücklichen Umstand, dass sich meine Passempfänger als durchaus brauchbar herausgestellt haben. Am Ende der Regular Season stellte ich die WRs 6, 14, 15 und 23. Damit konnte ich die fehlenden Running Backs wenigstens etwas kompensieren. Zum anderen musste ich auf Grund der fehlenden Tiefe meines Rosters meistens mit vier Receivern spielen, was natürlich den Punkteschnitt im Vergleich zu den Teams mit nur zwei oder drei Receivern im Line-Up deutlich steigerte. Zumindest für ein Jahr sollte ich hier noch ganz gut aufgestellt sein und mit Robby Anderson und John Brown hatte ich auf jeden Fall noch Talent im Roster.

Meine Tight Ends waren eigentlich auch ganz gut. Den Trade von Gronkowski habe ich ganz gut verkraftet und bin mit diesem nach wie vor zufrieden. Coby Fleener enttäuschte zwar, dafür stellte sich Kyle Rudolph als ganz verlässlich heraus. Leider dauerte es etwas, bis ich das kapiert habe, weshalb mein Ranking auch so bescheiden war.

Defense

Meiner Defense habe ich mit meinen Trades keinen gefallen getan. Everson Griffen hat in der D-Line ein großes Loch gerissen, dass Bosa zwar in Zukunft füllen kann, aber hier brauchte ich unbedingt noch Ergänzung. Die Priorität lag hier aber nicht so hoch, da diese Spieler im Vergleich die wenigsten Punkte aller Positionsgruppen machen.

Auch meine Linebacker mussten einen Abgang verkraften. Lavonte David ist ein großes Talent, welches zwar 2016 nicht so gut performt hat, sich 2017 aber steigerte und mittlerweile wieder verlässlich Punkte macht. Neben meinen Nieten im Draft konnte ich aber auch ein paar Glückstreffer landen. Darunter zählte auch Tahir Whitehead in der 37. Runde. Am Ende der Saison war er LB #8. Aber auch hier wurde es danach sehr dünn. Thomas Davis und Craig Robertson machten auch okaye Punkte, waren aber schon älter, weshalb das für mich die größte Baustelle in meiner Defense war.

Mein Ranking bei den Defensive Backs ist zwar ganz gut gewesen, resultierte aber eher aus der Quantität und nicht aus der Qualität der Spieler. Mir fehlte die Tiefe bei den Linebackern, weshalb ich mit vier DBs gespielt habe. Leider machen in unserer Liga LBs wesentlich mehr Punkte als DBs. Und dann ist nochmal die Unterscheidung in Safety und Cornerback wichtig. Beides Dinge, die ich erst lernen musste und in meiner Offseason angehen wollte. Ich wollte mich von meinen CBs trennen und mehr Tiefe bei den LBs bekommen.

Das Fazit meiner ersten Saison lautet also: Ich habe auf elementaren Positionen Busts gedraftet (QB, RB, LB, CB) oder aus Unwissenheit die falschen Prioritäten gesetzt (DBs > LBs).

Was habe ich gelernt?

Doch formulieren wir das etwas positiver. Was habe ich aus meiner Rookie Saison gelernt?

  1. Corner Backs sind quasi wertlos
    Ist vielleicht etwas übertrieben, aber CBs im Team sind heikel. Normalerweise versucht man sich die besten Footballspieler ins Fantasy Team zu holen, weil sie gute Punkte machen. Bei den Cornern ist es aber anders. Die besten Spieler sorgen dafür, dass der Ball kaum in ihre Richtung fliegt. Sie sind also für das Decken der Spieler zuständig, sind aber seltener am direkten Spielgeschehen beteiligt. Somit weniger Chancen für Tackles, verteidigte Pässe oder sogar Interceptions. CBs sind stark Matchup Abhängig und können eine gute Streaming Option sein. Vor allem Rookie CBs können durchaus gute Punkte liefern. Aber sie sind zu inkonstant bzw. Big-Play abhängig, um sie jede Woche bedenkenlos aufzustellen.
  2. Nicht zu viele Rookies im Start-Up Draft draften
    Es gibt Positionen, auf denen Rookies von Tag eins an Punkte liefern. Gerade die im NFL Draft hochgepickten Spieler, die eine Menge an Talent mitbringen. Zum Beispiel sind Rookie Running Backs eine verlässliche Punktequelle, wohingegen Rookie Receiver immer ein bisschen brauchen, bevor sie (konstant) WR1 Punkte auflegen. Klar, es gibt immer wieder Ausnahmen und Spieler mit dem richtigen Landingspot und dem nötigen Talent können von Tag eins an performen. Aber es gibt statistische Wahrscheinlichkeiten, die ich auch erst lernen musste.
  3. RBs und WRs die elementarsten Bestandteile in diesem Fantasy Football Format
    Ja, das liest man vermutlich in jedem Anfänger Guide, aber man lernt wohl am besten aus eigenen Erfahrungen. Gerade Running Backs die stark ins Passspiel eingebunden sind, machen in PPR Ligen den Unterschied aus. Deshalb auch an dieser Stelle nochmal der Tipp an alle Anfänger: Macht euch mit eurem Scoring System vertraut und rechnet vielleicht mal ein paar Stats durch. Das gilt genauso für die Defense Spieler. Gerade in Ligen, in denen Tackles gut bepunktet werden, sind gute Linebacker Gold Wert.

Nach der etwas enttäuschenden ersten Saison galt es also, in der Offseason aktiv zu werden. Wie das gelaufen ist, erfahrt ihr dann in Teil 5 von Man in Motion.

Vielen Dank fürs lesen und bis zum nächsten Mal,

euer Jakob

NFL und Fantasy Football verrückt seit 2016 und durch "All or Nothing" Fan der Arizona Cardinals geworden. Kam mit seiner Kolumne "Man in Motion" ins Ach Du Alarm Team und ist einfach geblieben.

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