High Five: Die 5 besten Defense-Prospects

High Five: Die 5 besten Defense-Prospects

Auf dieser Seite

Zu guter Letzt stellen wir euch in der Reihe „High Five“ noch unsere Top fünf Defense-Prospects vor. Mit Chubb und co. drängen auch in diesem Jahr Defensiv Talente in die Liga, die das ein oder andere Loch der Franchises stopfen.

Bradley Chubb, Defensive End

Dass Bradley Chubb schon als kommender mehrfacher Pro-Bowler gehandelt wird, kommt nicht von ungefähr. Mit 6’4″ und 269 Lbs ist er zwar ein ziemlicher Brocken, doch dabei sehr athletisch und vergleichsweise schnell. Er ist sowohl in der Laufverteidigung als auch bei der Jagd auf den gegnerischen Quarterback eine absolute Waffe, gibt Spielzüge nie verloren und schafft so noch wichtige Tackles im Backfield.

Wenn man bei Bradley Chubb überhaupt von Schwächen sprechen kann, sind dies am ehesten seine noch ausbaufähige Handarbeit was den ersten Kontakt angeht und einen Blick für das wirklich wichtige Spielgeschehen. Er fokussiert sich noch zu oft auf sein erstes Tackle und verpasst so Gelegenheiten sich einem anderen Gegenspieler zuzuwenden und so ein defensives Big Play zu erreichen.

Bradley Chubb dürfte bei so ziemlich jedem Franchise recht schnell ein Starter werden und ist demnach fast schon unabhängig von seinem Landing Spot Fantasy Football relevant.

Bestmöglicher Landeplatz:

Logo der New York JetsLogo der Tempa Bay Buccaneers

Fantasy Value

Dynasty Rookie Drafts: Runde 2

Roquan Smith, Linebacker

Bei der Frage nach dem besten Linebacker in diesem Draft, ist die Antwort häufig Roquan Smith. Das zeigt vor allem sein letztes Jahr am College mit 85 Solo Tackles als Inside Linebacker. Auch wenn er etwas zu klein für seine Positionsgruppe ist, hat er seine Qualitäten vor allem in Coverage und kann sehr gut den Spielzug erahnen. Er ist sehr explosiv und schnell, was es ihm ermöglicht, schnell Blocks zu schlagen. Er hat eine sehr gute Auffassungsgabe und kann das Spiel gut lesen und auch von Sideline zu Sideline verteidigen. Ein Manko bei ihm ist die Tatsache, dass er noch zu oft in die Spieler zwischen ihm und dem Ball läuft und damit Plays herschenkt. Das sollte mit einem guten Coach aber behoben werden können, weshalb Smith durchaus in den Top 10 beim NFL Draft gehandelt wird.

Für Fantasy Spieler sind Rookie Linebackers nicht immer einfach, da sie sich erst mal im System finden müssen und überhaupt erst mal Starter werden müssen. Smith kann das im richtigen Team allerdings von Jahr eins an sein, weshalb er auch in Fantasy Drafts einer der ersten Linebacker sein sollte.

Bestmöglicher Landeplatz:

Logo der Indianapolis ColtsLogo der San Francisco 49ersLogo der Oakland Raiders

Fantasy Value

Dynasty Rookie Drafts: Runde 2

Tremaine Edmunds, Linebacker

Edmunds hat auf Grund seines zarten Alters von gerade einmal 19 Jahren noch eine Menge zu lernen. Im Moment hat er noch nicht die besten Instinkte und fällt häufiger auf angetäuschte Spielzüge herein und überhaupt wirkt er in allen Aktionen noch etwas roh. Auf der anderen Seite ist sein Potential immens hoch. Das liegt vor allem an seinem physischen Voraussetzungen, die an einen Basketballer erinnern und ihm damit eine völlig neue Spielweise ermöglicht. Er ist sehr schnell auf dem Feld unterwegs, sehr gut in Coverage und kann das Feld aus der Mitte heraus verteidigen (sideline to sideline). Im NFL Draft wird er wohl unter den ersten 15 Picks sein.

Unter Fantasy Aspekten könnte Edmunds der interessanteste Linebacker in diesem Draft sein, da er die höchste Upside mitbringt und das Spiel der Linebacker grundlegend verändern könnte. Allerdings wird man mit ihm etwas Geduld haben müssen.

Bestmöglicher Landeplatz:

Logo der Indianapolis ColtsLogo der San Francisco 49ersLogo der Oakland Raiders

Fantasy Value

Dynasty Rookie Drafts: Runde 2

Minkah Fitzpatrick, Defensive Back

„He’s not quite on the same level of Jamal Adams when it comes to changing the entire culture of a locker room, but he is just as talented and probably more versatile.“ – AFC team executive via NFL.com

Mehr muss man zu Minkah Fitzpatrick fast nicht mehr sagen. Der Safety aus Alabama bringt fast alles mit, was ein moderner NFL-Safety haben muss. Er kann kann fast auf jeder Position in der Secondary eingesetzt werden. Jedes Team, dass Fitzpatrick draftet erhält ein sofortiges Upgrade im Defensive Backfield. Wenn man seine Stärken und Schwächen betrachtet findet man nicht viel auf der „Schwächen-Seite“. Einzig seine fehlende Größe und Explosivität könnten für ihn zum Hindernis werden. Außerdem ist seine Fähigkeit, Receiver zu covern, nicht ausgeprägt genug um Vollzeit Cornerback zu spielen.

Viele halten „Fitzi“ (Nicht mit Quarterback und „Publikumsliebling“ Ryan Fitzpatrick verwechseln) für den stärksten Safety im Draft. Deswegen kommt es auch nicht Überraschend, dass die meisten NFL-Experten ihn sehr früh vom Board gehen sehen. Sollten an Pick 7 keine außergewöhnlichen Talente wie Saquon Barkley oder Bradley Chubb, Quarterbacks mal ausgenommen, mehr zur Verfügung stehen, werden die Tampa Bay Buccaneers wohl nicht nein zu Fitzpatrick (der Zweifelsohne auch zu den größten Talenten des Drafts gehört) sagen.

Bestmöglicher Landeplatz:

  Logo der Tempa Bay Buccaneers  Logo der Washington Redskins

Fantasy Value

Dynasty Rookie Drafts: Runde 2-3

Derwin James, Safety

Wenn es um die Top 10 Draft Picks geht, fällt auch der Name Derwin James recht häufig. Der ehemalige Florida St. Safety ist ein wahrer Allrounder. Egal ob es um Pass- oder Laufverteidigung geht. Die Zahlen von James sind sehr gut. Und auch seine Pass Rush Fähigkeiten sind außergewöhnlich: 111 Versuche, 7 Sacks, 6 Hits, 25 Hurries in seiner College Karriere.

Abseits des Platzes zählt Derwin James als großes Vorbild: Er ist ein absoluter Anführer im Umkleideraum, wenn er redet hören alle Mitspieler zu. Neben seiner Vielseitigkeit und seinem Spielstil  prädestinieren ihn seine Körperlichen Maße grade zu früh in der ersten Runde gedraftet zu werden. Woran er noch arbeiten muss ist seine „Augenarbeit“. Oft fokusiert er sich zu sehr auf die Route des Receivers und lässt den gegnerischen Quarterback dabei aus den Augen. Außerdem spricht seine fehlende Erfahrung gegen ihn. Durch einen Kreuzbandriss verpasste er seine zweite College Saison fast komplett und hat somit nur 26 College Spiele bestritten.

Unbestritten ist, dass Derwin James in Runde 1 vom Board gehen wird. Die Frage ist nur wie früh er vom Board geht und ob er sich gegen seinen ärgsten Konkurrenten auf der Safety Position, Minkah Fitzpatrick, durchsetzen kann. Der bessere Combine von James spricht auf jeden Fall für James.

Bestmöglicher Landeplatz:

Logo der Denver Broncos  Logo der Washington Redskins

Fantasy Value

Dynasty Rookie Drafts: Runde 2-3

Das könnte dir auch gefallen

Free Agency Recap der NFC West

Die Teams der NFC West müssen am Ball bleiben, um die Rams nicht davon ziehen zu lassen. Ob sie das in der bisherigen Offseason geschafft haben, lest ihr hier.

Sebastian
19. April 2019